Beratungs- und Coaching Gespräche  

sowie Einzelberatung zum Thema Enneagramm auf Anfrage.  

Telefon 0561-98326-352

Werner_Lambach@t-online.de 

 

 

 

  

 

Gedichte zum Thema Enneagramm:

Bitte sprechen Sie mich an, bevor  sie die nachfolgende Gedichte weiterverwenden.

Die Weitergabe ist nur mit Quellenhinweis gestattet.  

Die Gedichte versuchen die jeweilige Dramatik der einzelnen Typen zu beschreiben.

Es ist eine subjektive Beschreibung, in der sich aber auch Menschen spotan wieder entdeckt haben. Sie sollen kein Schubladendenken fördern und die Idividualität eines jeden Menschen nicht einschränken. 

 

 

Bauchtypen/Fühltypen

8/9/1

 

 

Text für Achter/innen

 

Du magst das Direkte - verachtest, was ist weich.

Ja, Du bist stark und mächtig - und jeder merkt es gleich.

Du gehst stets nach vorne, sagst laut, was Du fühlst,

es ist Dir meist nicht wichtig, was der andre dabei spürt.

 

Du bist direk tund offen, das Heucheln liegt Dir nicht,

man weiß, wo man dran ist, wenn Du so deutlich sprichst.

Du liebst es Sachen auszufechten, der Kampf, der macht Dir Spaß,

hast keine Angst vor Widerstand oder gar vor Haß.

 

Warum denn noch nachdenken, Du weißt es doch genau,

und so machst Du so manchen - mit vollem Recht - zur Sau.

Merkst Du ganz allmählich,  Du bist ganz allein,

kommst Du ins Nachzudenken: Muß ich denn so sein?

 

So manche gute Freundschaft, die hast Du Dir versaut,

nicht jeder mag Kritik, so oft und auch so laut.

So fängst Du an zu grübeln und machst endgültig dicht,

doch dabei kommt nichts raus, kein neues Land in Sicht.

 

Du mußt nicht groß und stark sein und herrschen überall;

Du hast es doch gemerkt, dann gibts 'nen großen Knall.

Tief in Deinem Inn'ren, da sitzt ein kleines Kind,

das sehnt sich auch nach Weichem, damit es Liebe find.

 

Lern es doch zuzulassen, Du kannst auch zärtlich sein,

zeige Deine Schwäche, dann bleibst Du nicht allein.

Es warten viele Menschen auf  Deine starke Kraft,

Du kannst die Stärke geben, die Du in Dir hast.

Entdecke: Grad die Schwachen brauchen Dich mit Deinem Mut,

hilf ihnen, stark zu werden, dann geht es allen gut.


 


 


 

Text für Neuner/innen

 

Dich bringt nichts aus der Ruhe, Du liebst die Harmonie;

die Hektik ist ein Fremdwort und hetzen tust Du nie.

Du sitzt in Deinem Sessel und schaust die Welt Dir an,

alles kannst Du verstehen, jeder kommt bei Dir dran.

 

Der Friede ist Dir wichtig, versöhnen willst nur Du,

Konflikte sind Dir peinlich, beschwichtigst immer zu.

Merkst Du: das volle Leben, es läuft vor Dir vorbei!

Du sitzt in Deinem Sessel und schaust ihm zu dabei.

 

Bist Du denn so zufrieden, wie es meistens scheint?

Läuft alles von alleine, wie Du es immer meinst?

Es gibt so viele Ängste, in die Du heimlich fliehst,

die Ängste, die Dich lähmen, wenn Du alleine bist.

 

Dir hilft doch nicht das Grübeln, es macht Dich nur kaputt,

hör auf, Dich zu beweinen, und schütte aus den Schutt.

Laß Dich doch mal aufschrecken, komm aus der Trägheit raus!

Du hast uns was zu bieten, dann kriegst Du auch Applaus!

 

Entdecke, daß zu lieben nicht nur verstehen heißt,

sondern auch zu handeln; doch Du verdrängst es meist!

Die Menschen,die Du gern hast, die brauchen Deine Tat,

Du hast noch mehr zu bieten als Deinen guten Rat.

 

Hör auf, Dich zu verbergen, weil Du im Leben stehst.

Du mußt Dich nicht verstecken, weil Du ganz wichtig bist.


 


 

Text für Einser/innen

 

Du leidest oft an dieser Welt, die sich so mit Unrecht quält.

Du haßt die Unvollkommenheit, bist zum Einsatz stets bereit.

Laß einfach Deine Kräfte raus und warte nicht auf den Applaus!

 

Du hast oft recht, das ist nicht schlecht;

doch andren gehst Du auf den Geist, wenn Du'sunter ihre Nase reibst

Erkenne Deinen Druck in Dir, laß ihn ruhig raus aus Dir!

 

Sag ja zu Deinem Zorn, fühle Deine Wut

und merke auch,wie gut's Dir tut.

Du mußt ihn nicht verstecken, darfst ruhig grantig sein,

und Du wirst dann auch merken, Du bleibst nicht gar nicht allein.

 

Den Ernst des Lebens kennst Du, kennst Du auch seine Lust?

Laß Dich ganz einfach fallen und streife ab den Frust.

Leben ist auch wachsen, laß es einfach zu;

Du mußt nicht alles können, versagen darfst auch Du.

 

Laß Dich einfach gehen, erkenn die Lust in Dir

und lebe dann im Heute: so ganz im Jetzt und Hier.

 

 

 

 

 

Herz oder Handlungstypen  

2/3/4 

 

Text für Zweier/innen

 

Du siehst, wo Du gebrauchst wirst, das hast Du im Blut;

gönnst Dir keine Ruhe, helfen kannst Du gut.

Alle Freunde wissen, Du bist stets bereit,

leihst Ihnen Deine Kräfte, nimmst Dir für sie Zeit.

 

Dir gibt's ein gutes Feeling, daß Du unentbehrlich bist,

und mit beiden Beinen voll im Leben stehst.

Du hast viel Verständnis, deckst die Schwächen zu,

Hauptsache, Du bist nötig, das ist dann der Clou.

 

So läufst Du durch Dein Leben, hetzt Dich furchtbar ab,

spürst nicht Deine Krankheit, Du hältst Dich auf Trapp.

Merkst Du, daß Dein Helfen den anderen binden will?

Geliebt, gebraucht zu werden, ist Dein wahres Ziel.

 

Wehe, wenn Dein Nächster Deine Hilf ablehnt,

dann wirst Du recht grantig und sogar verfehmt.

 

Auch ohn' Dein vieles Helfen, bist Du etwas wert,

hör' auf  DeinenKörper, er seufst schon sehr beschwert.

Lerne zu entscheiden, ob Du helfen kannst und willst,

spüre, ob es echt ist, oder Du nur spielst.

 

Entdecke Deine Werte, freue Dich an Dir, nur zu!

Denn da, da ist das Schöne, kannst auch mal  leben ohne "Du".

Du bist einzigartig, bist von Gott geliebt.

Brauchst es nicht beweisen; es ist schön, daß es Dich gibt.


 

Text für Dreier/innen

 

Große Pläne  machst Du und Du führst sie aus.

Alle soll'n Dir klatschen, Du genießt den Applaus.

Du bist keinVerlierer, die verachtest Du.

Du kannst nur gewinnen ohne Rast und Ruh.

 

Du bist ein Einzelkämpfer, alles machst Du gut!

Doch Deine Gefühle ernst zu nehmen, dazu fehlt Dir Mut.

Du mußt viel verstecken, was Dir nicht so paßt,

stürzt Dich in Abenteuer und gönnst Dir keine Rast.

 

Hör mal auf zu siegen, laß die Pannen zu.

Dann wirst Du erkennen: andre brauchst auch Du.

 

Du bist nicht der einzge, der alles kann und macht.

Im Team wirst Du erleben, daß Du Ergänzung brauchst.

Werde endlich ehrlich, hör in Dich hinein!

Dein Herz und Deine Gefühle werden glücklich sein!

 

Auch die zweite Rolle im Leben steht Dir gut!

Du kannst Dich unterordnen, doch dazu braucht es Mut!

Du wirst dann zufrieden, setzt Deine Vision ein!

Denn von Deiner Hoffnung lebst nicht nur Du allein!

 


 

Text für Vierer/innen

 

Du bist was ganz Besond'res und das ist wirklich toll!

Du kriegst von den Gefühlen niemals die Nase voll.

Du drückst sie aus in Farben, Formen und Musik,

jetzt hebst Du ab ekstatisch, vor Sehnsucht ganz verzückt.

 

Du liebst Begehrenswertes, streckst Dich dann danach aus,

doch wenn Du es erreicht hast, dann ist die Luft gleich raus.

Das einst ach'so Geliebte ist nun so wenig wert,

jetzt merkst Du klar und deutlich, hier läuft doch was verkehrt.

 

Du mußt es Dir beweisen, daß Du ganz anders bist

und dabei dem Gewöhnlichen oft den Rücken kehrst.

Festigkeit und  inn're Stärke sind Dir oft einerlei.

Die Ruhe und der Frieden, die kommen zu kurz dabei.

 

Du wühlst in Deinem Inn'ren voll Lust und bitt'rem Schmerz,

es schwemmt Dich weg das Dunkle, gebrochen ist Dein Herz.

 

Was sucht Du zuzudecken, was Dir mal wehgetan?

Du läufst ihm nicht davon; komm bei Dir selber an.

 

Du bist so liebenswert, beweisen mußt Du's nicht.

Die Menschen lieben Dich, auch wenn Du oft zerbrichst.

Du hast so viele Gaben, setz sie doch einfach ein,

es kann auch mal was Kleines und Unscheinbares sein.

 

Du selbst allein bist wertvoll; nicht was Du aus Dir machst.

Entdecke Deine Stärken, die Du doch in Dir hast.

Das Schlichte und Natürliche in Dir ist schön genug,

das gilt es zu entdecken, jetzt bist Du am Zug!

 

Ich wünsche Dir die Ruhe und inn're Stärke auch,

entdecke DeineWichtigkeit, Du hast ein Recht darauf.

Gott liebt Dich voll Erbarmen, grollt Deinem Fühlen nicht,

er öffnet Dir die Augen, gibt Dir ne' neue Sicht.

 

Streck Dich nicht nur zum Himmel, schau Dir die Erde an,

bei Jesus kannst Du's lernen, komm doch im Leben an.

 


 

Kopftypen

5/6/7 

 

Text für Fünfer/innen

 

Du blickst durch und weißt sehr viel,

alles zu erforschen, ist Dein großes Ziel.

Du liest und schaust und hörst gut zu,

so schluckst und speicherst Du im Nu.

 

Die Oberflächlichkeit verachtest Du,

nur Perfektion, die gibt Dir Ruh.

Dein Input, der ist sehr enorm,

beim Output kommst Du nicht in Form.

 

In Ruhe nachzudenken, macht Dir Lust,

wer Dich dann stört, erzeugt Dir Frust.

Zuviel an Nähe bedrängt Dich sehr,

Dich abzuschotten fällt nicht schwer.

 

So häufst Du viel an Dingen an,

und gibst kaum ab an and're dann.

Dein Kopf, er ist vom Sammeln voll,

kriegst nicht genug und findest's toll.

 

Gib endlich ab,sonst platzt er bald,

komm doch heraus, es wird Dir kalt.

Es gibt noch mehr als nur Dein Wissen,

willst Du denn Herz und "feelings" missen?

 

Laß doch mal raus, was in Dir wohnt,

mach Dir mal Luft, weil es sich lohnt.

Dein Wissen wird Dir nützen dann,

bring es doch endlich an den Mann.

Die Weisheit machte Dich so schlau,

bring sie doch endlich an die Frau.

 

Laß raus, gib ab, dann gehts Dir gut,

kriegst neue Kräfte, neue Mut. 

Das Leben wird viel bunter dann,

wenn man nochmehr als speichern kann.

Entdecke Deine Stärken und komm aus Dir heraus

nimm endlich Deine Wut wahr und pack mal richtig aus.

 

Du kennst soviele Dinge, von denen Du (nur) träumst;

es gilt sie auch zu leben, damit Du nichts versäumst.

Wenn, denn Dein Kragen platzen kann,  

kommt endlich Luft an Deine Seele ran! 


 

 


 

Text für Sechser/innen

 

Du hast Angst vorm Leben -

vor Neuem wird Dir schlecht,

und wenn Du dann versagst,  

denkst Du, Dir geschieht es recht.

 

Alles wird so schwierig -

im Kopf malst Du Dirs aus -

und so schiebst Du Entscheidungen

stets vor Dir hinaus.

 

Die Sorgen um das Morgen, die machen Dich kaputt

und alle Sicherheiten zerfallen dann in Schutt.

 

Hör auf  Dich anzupassen, entdecke Deinen Wert;

Du wirst es dann erleben: Auch Du bist sehr begehrt.

 

Du kannst Dir selbst vertrauen und andern noch dazu

dann kommen Deine Ängste in Dir endlich zur Ruh.

 

Dein Mut, er wird dir helfen, daß Du nichts mehr versäumst

und manchmal wird dann wahr, wovon Du heute nur noch träumst.

 

Für Dich und auch für andere wirst Du ganz wichtig sein

und wirst mit Deinem Leben endlich zufrieden sein.

 

 

Text für Siebener/innen

 

Du bist immer glücklich - es scheint zumindest so;

immer strahlen, lächeln, macht die andern froh.

Doch in Deinem Innern sitzt ein großer Schmerz,

den tust Du vermeiden, wenn's ernst wird, kommt ein Scherz.

 

Du kennst so schöne Sachen, die Du für Dich planst.

Immer mehr und besser, so oft und viel Du kannst.

Was packst Dua alles an? Doch meistens läßt Du's liegen.

Dein Lustgewinn ist wichtiger, als zu oft zu siegen.

 

Du kannst ganz viele Dinge, bist vielseitig begabt

und denkst und planst das Schöne, das Du genießen kannst.

Oft denkst Du oberflächlich, siehst Deine Falle nicht.

Dann siehst Du nur das Helle, Dein Dunkles siehst Du nicht.

 

Du mußt Dich nicht belohnen, wenn es mal weh getan.

Du Meister im Verdrängen, schau Deine Wunden an.

Geh in Deine Tiefe, laß den Schmerz mal zu,

lauf  Dir nicht davon und komm endlich zur Ruh.

 

Auch kleine schöne Dinge wirst Du in Dir sehn.

Du mußt die Zeit Dir nehmen - bleib doch mal endlich stehn!

 


 

 

Alle Rechte beim Verfasser:

Werner Lambach,

Am Heilhaus 1

34127 Kassel 

 

Telefon : 0561-98326352                               

Email: Werner_Lambach@t-online.de